Knackige Überschrift, korrekte Rechtschreibung, flüssige Lesbarkeit – einen guten Text zu schreiben, ist ein wichtiger Bestandteil der PR-Arbeit. Ob als Pressemitteilung, als Vorabinformation bei Pressegesprächen oder für Themendienste – es kommt darauf an, einen informativen Text zu verfassen, der die gewünschte Botschaft enthält und gleichzeitig grundlegende redaktionelle Ansprüche erfüllt. Er sollte so geschrieben sein, dass er komplett oder zum Teil von Journalist*innen übernommen werden kann. Grundsätzlich gilt: Beim Schreiben eines Pressetextes empfiehlt es sich, immer beides zu berücksichtigen: die Perspektive der Journalist*innen und die der Leser*innen.

Quo vadis Überschrift?

Was eine gute oder schlechte Überschrift ist, darüber lässt sich streiten. Ich gehe häufig so vor, dass ich mir zunächst einen Arbeitstitel wähle, der den Inhalt wiedergibt. Erst nachdem ich den Text geschrieben habe, frage ich mich, was eine interessante, Neugier erweckende Überschrift sein könnte. Das kann zum Beispiel eine markante Wortkombination aus dem Text oder ein kurzes prägnantes Zitat sein.

Das Wichtigste zuerst

Die Faustregel für einen guten Pressetext lautet: Komm schnell zum Punkt. Geht es um eine Veranstaltung, sollten Ort und Datum möglichst zuerst genannt werden. Im Journalismus spricht man gern von einem „Aufmacher“. Das muss nicht unbedingt das Produkt oder die Marke selbst sein. Manchmal ist es auch sinnvoll, zunächst auf eine Studie, einen historischen oder wissenschaftlichen Fakt einzugehen, die relevante Inhalte vermitteln. Im zweiten Schritt kann man dann mit einem Statement auf das Unternehmen, das kommuniziert werden soll, überleiten.

Verständliche Sprache

Den Sprachstil passe ich an die jeweilige Zielgruppe an. Geht es um Lifestyle-Themen, darf es schon mal etwas blumiger werden, bei einem Fachpressetext wählt man besser einen sachlichen Ton. Immer gilt, dass die Sprache verständlich sein sollte: Fachbegriffe erklären, lange Schachtelsätze vermeiden und einen flüssigen Lesefluss ermöglichen. Unterschätzt werden dabei gern Rechtschreibung und Grammatik. Nobody ist perfect – Fehler lassen sich nie zu 100 Prozent vermeiden. Es lohnt sich jedoch, sich Mühe zu geben, denn Unregelmäßigkeiten irritieren beim Lesen und lenken von den eigentlichen Inhalten ab.

Bilder sagen mehr als Worte

Ein Text allein hat es häufig sehr schwer abgedruckt zu werden. Zur redaktionellen Arbeit gehört es, auch die Bildauswahl mit dem Text abzustimmen. Beschreibt man etwa einen bestimmten Einrichtungsstil, kann man die im Text beschriebenen Beispiele mit den dazugehörigen Bildern abstimmen. Bei Technik-Themen sind Bilder häufig erklärungsbedürftig. Am besten geht man im Text darauf ein und macht die Bildinhalte so besser verständlich.

Ihr habt Fragen, Anregungen, weitere Ideen? Ich freue mich auf Eure Kommentare.

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5 Gedanken zu “Auf den Punkt kommen

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