In der PR ist es wie im wahren Leben: Zusammen erreicht man mehr als allein. Ich habe schon mehrfach die Erfahrung gemacht, dass es sinnvoll sein kann, Kooperationen in der Presse- und Medienarbeit herzustellen. Zunächst einmal ist es wichtig, Gemeinsamkeiten und Wege der Zusammenarbeit im Blick zu haben. Nur wenn man über den Tellerrand hinausschaut und „out of the box“ denkt, lassen sich Synergien erkennen und nutzen.

Gemeinsame Interessen erkennen

Ein gutes Beispiel sind Verbände, bei denen es Schnittmengen bezüglich ihrer Zielsetzungen gibt – branchenspezifisch, gesellschaftlich oder politisch. Für Kooperationen in der Kommunikation lassen sich auch Stakeholder, Dienstleister und Geschäftspartner*innen einbinden. Diese können zum Beispiel bei Pressekonferenzen und Veranstaltungen auftreten. Eine Vielfalt an Meinungen ist für Journalist*innen attraktiver als „einseitige“ Statements. Denkbar ist es, Pressemitteilungen zu veröffentlichen – über die konkrete Zusammenarbeit, gemeinsame Projekte. Eine Stiftung, Initiative oder gemeinnützige Aktion lässt sich durch eine Kooperation mit einem größeren Budget ausstatten und großer umsetzen als allein.

Und die Konkurrenz?

Am unverfänglichsten ist es, wenn die Beteiligten in keinem direkten Konkurrenzverhältnis stehen. Dies kann aber auch sinnvoll sein. Zum Beispiel bei Presseveranstaltungen, bei denen es darum geht auf die gemeinsame Branche, Innovationen und aktuelle Entwicklungen aufmerksam zu machen. Wenn sich konkurrierende Unternehmen gemeinsam präsentieren, ergänzt mit außenstehenden Expert*innen zum Beispiel aus der Forschung, erhalten Journalist*innen einen Überblick über ein breitgefächertes Meinungsspektrum – häufig das entscheidende Argument, überhaupt an einer Veranstaltung teilzunehmen.

Content mit Mehrwert

Generell sehe ich Kooperationen als Chance, Inhalten mit zusätzlichen Aspekten und Sichtweisen anzureichern und ihnen so einen Mehrwert zu verleihen. Schließlich zeichnet sich gute PR dadurch aus, dass nicht nur das Produkt, die Marke oder die Dienstleistung des Kunden „beworben“ werden. Vielmehr geht es darum, eine Geschichte zu erzählen, die so interessant ist, dass man sie gerne liest, hört oder sieht. Die Botschaften gilt es darin einzuflechten.

Zusammenarbeit koordinieren

Ob die PR-Kooperation kurz- oder langfristig angelegt ist, sich auf einen Text, ein Bild oder ein Video beschränkt oder sich zu einer gemeinsamen Kampagne entwickelt – als Berater*in ist es wichtig, die Interessen von sämtlichen Beteiligten im Blick zu haben. Wenn alle profitieren und es gelingt, die Erfolge sichtbar zu machen, ist die Zusammenarbeit geglückt.

Copyright (Foto): rawpixel / 123RF Lizenzfreie Bilder

Ihr habt Fragen, Anregungen, weitere Ideen? Ich freue mich auf Eure Kommentare.

Merken

Merken

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s